Ein Viertakter ist ein Verbrennungsmotor, dessen Arbeitsablauf sich über vier Kolbenhübe vollzieht: Ansaugen, Verdichten, Arbeiten und Ausstoßen. Diese Motorbauart setzte sich ab den 1880er Jahren durch und verdrängte allmählich die zuvor dominierenden Zweitaktmotoren in größeren Motorbooten. Viertaktmotoren bieten höhere Laufruhe, besseren Wirkungsgrad und geringeren Kraftstoffverbrauch, benötigen aber eine komplexere Ventilsteuerung mit Nockenwellen.



