Außenborder sind abnehmbare Bootsmotoren, die außen am Heck befestigt werden und Motor, Getriebe und Propeller in einer kompakten Einheit vereinen. Diese revolutionäre Antriebsform entstand um 1900 mit Ole Evinrudes erstem serienfähigen Modell von 1909 und demokratisierte den Motorbootsport, da bestehende Ruder- und Segelboote ohne aufwendige Umbauten motorisiert werden konnten. Die technische Entwicklung führte von einfachen Einzylinder-Zweitaktern zu modernen Hochleistungs-Viertaktmotoren mit elektronischer Einspritzung und bis zu 600 PS Leistung.



