Eisenblech war bis ins frühe 20. Jahrhundert ein Standard-Bootsbaumaterial, das durch Feuerverzinkung gegen Korrosion geschützt wurde. Bei diesem Verfahren werden die Eisenbleche in ein Bad aus flüssigem Zink bei etwa 450°C getaucht, wodurch sich eine dauerhafte Zinkschicht bildet, die das darunterliegende Eisen vor Rost schützt. Diese Technik ermöglichte den Bau robuster, kostengünstiger Arbeitsboote und kleinerer Wasserfahrzeuge, bevor Stahl und moderne Beschichtungsverfahren diese Bauweise ablösten.



