Dieser Motortyp verbrennt bei jeder Kurbelwellenumdrehung ein Kraftstoff-Luft-Gemisch und erzielt damit doppelt so viele Arbeitstakte wie ein Viertaktmotor. Das frische Gemisch wird in der abgedichteten Kurbelkammer vorverdichtet und strömt durch drei Kanäle im Zylinder – dabei drückt es die Abgase in umgekehrter Richtung zum Einlass wieder aus dem Zylinder heraus. Diese Bauweise war besonders in den 1950er bis 1970er Jahren bei Außenbordmotoren verbreitet, da sie ein hohes Leistungsgewicht bei einfacher Konstruktion bot.



