Bei der Seewasserkühlung im Einkreissystem wird das Kühlwasser direkt aus dem umgebenden Gewässer angesaugt, durch den Motor geleitet und anschließend wieder über Bord gepumpt. Das salzhaltige Seewasser strömt dabei unmittelbar durch die Kühlkanäle des Motors und nimmt die Abwärme auf. Diese einfache, aber korrosionsanfällige Methode war besonders in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bei Marinedieseln und größeren Bootsantrieben weit verbreitet, wurde jedoch später weitgehend durch Zweikreissysteme mit separatem Süßwasser-Kühlkreislauf ersetzt.



