Eine Membranpumpe nutzt eine flexible Membran, die sich rhythmisch auf und ab bewegt, um Flüssigkeiten oder Gase zu fördern – das Prinzip funktioniert ähnlich wie beim menschlichen Herzen mit seinen Herzklappen. In der Seefahrt revolutionierten diese selbstansaugenden Pumpen ab dem 19. Jahrhundert das Lenzen von Booten, da sie auch bei Luft im System zuverlässig arbeiten und weniger störanfällig sind als herkömmliche Kolbenpumpen. Moderne Varianten werden heute noch in Yachten als Bilgenpumpen, Frischwasserpumpen oder Druckwasserpumpen eingesetzt, da sie wartungsarm sind und auch trockenlaufen können.



