| Hubraum | 90 ccm |
|---|---|
| Zylinder | 1 |
| Arbeitsweise | Zweitakt-Otto-Motor |
| Takt | 2 |
| Leistung | 1.5 PS |
| Umdrehungen | 2000 U/min |
| Bohrung | 50 mm |
| Hub | 46 mm |
| Geschwindigkeit | 10-11 km/h |
| Verbrauch | 0.75 l |
| Schmierstoff | 1:25 |
| Kühlung | Wasserkühlung |
|---|---|
| Starter | Zündkerze Bosch W 95 T1 |
| Lichtanlage | 6 Volt, 5 Watt |
| Tankinhalt | 2.5 l |
|---|
| Schraube | 2 Flügel |
|---|---|
| Schaftlänge | 1, 1.2, 1.4 |
| Wasserschraube | zweiflüglig |
Die Fertigung und Ausstattung des Motors basiert auf jahrelanger Erfahrung. Ziel ist es, Segler, Kanus, Punts, Kayaks, Kanadier und Faltboote zu zuverlässigen Begleitern zu machen — mit dem „Condor“-Motor als treuem Partner auf all deinen Fahrten.
Damit das funktioniert, ist es wichtig, den Motor gut kennenzulernen und die technischen Hinweise zu beachten.
Geeignet für verschiedene Bootstypen:
Seitenborder-Motoren eignen sich für Ruderboote, Kanus, Segeljollen etc.
Die Motorleistung ist mehr als ausreichend: Bei Testfahrten mit einem schweren Ruderboot (Eiche, Klinkerbau) wurde eine Geschwindigkeit von ca. 10–11 km/h erreicht.
Die 4 wichtigsten Merkmale:
Die Leistung des Motors beträgt l ½ Ps bei zirka 2000 Umdrehungen pro Minute. Der Brennstoffverbrauch liegt sehr günstig durch die Verwendung eines Sum- oder Bing - Einhebel -Vergasers mit stehendem Schieber bei 3/4 l/Std.
Der Benzintank ist formschön dem Ganzen angepasst, Hochglanz verchromt und kann einen Inhalt von 2 ½ l Brennstoff fassen. Die zweiteilige Kurbelwelle unseres Motors ist erfahrungsgemäß vierfach auf Kugellager gelagert, wodurch ein Verschleiß fast aller rotierenden Teile vermieden bleibt. Die Zündung erfolgt durch einen Schwungmagnetzünder und zugleich einer Lichtentnahme von 6 Volt 5 Watt sowie einen Kurzschlussknopf zum schnellen Abschalten des Motors.
Erfahrungsgemäß haben wir bei unserer Fabrikation die kleine Bosch W 95 Tl zur Anwendung gebracht. Das zweiteilige Kurbelgehäuse besteht aus Leichtmetall. Am hinteren Gehäuse ist über eine Exzenterwelle seitlich eine Membram-Pumpe angebracht, die durch einen Stößel auf den Exzenter gesteuert wird.
Die Befestigung der Welle ist sehr einfach ausgeführt. Am Wellenkopf befindet sich eine Führungsbuchse mit einem Vierkant-Durchbruch, welche auf den Vierkant der hinteren Kurbelwelle aufgesteckt wird und sodann mit einer handlichen Oberwurfmutter auf das untere Gehäuse aufgeschraubt wird, so dass ein Verlust der Welle ausgeschlossen ist. Der Motor ist weiterhin mit einer Abhebe- und Kippvorrichtung ausgerüstet, so dass man mit dem Motor bei geringen Wassertiefen die Welle nicht demontieren braucht.