Automatischer Staudruck bezeichnet ein System zur selbsttätigen Druckregulierung in Bootsmotoren, bei dem der durch Fahrtwind oder Propellerstrahl erzeugte Staudruck zur Steuerung von Klappen, Ventilen oder Einspritzanlagen genutzt wird. Diese Technik wurde bereits in den 1920er und 1930er Jahren bei Rennbooten und Militärfahrzeugen eingesetzt, um die Motorleistung geschwindigkeitsabhängig zu optimieren. Der Staudruck steigt quadratisch mit der Geschwindigkeit und ermöglichte so eine primitive, aber effektive Form der automatischen Leistungsanpassung ohne komplexe mechanische Regelwerke.



