Ein Hochspannungsschwungrad war eine große, rotierende Metallscheibe in den Zündanlagen früher Bootsmotoren, die mechanische Energie speicherte und bei Bedarf über einen Magneten hohe elektrische Spannung für die Zündkerzen erzeugte. Diese robuste Magnetzündung funktionierte unabhängig von Batterien und war besonders in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bei Schiffsdieseln und größeren Bootsmotoren weit verbreitet. Das System war zwar schwer, aber extrem zuverlässig und wartungsarm – ideal für die rauen Bedingungen auf See.



