Das Schwungrad-Magnetzündsystem war eine mechanische Zündanlage in frühen Bootsmotoren, bei der Permanentmagnete im rotierenden Schwungrad durch eine feststehende Zündspule elektrische Impulse erzeugten. Die Zündverstellung ermöglichte es, den Zündzeitpunkt je nach Drehzahl und Belastung zu variieren – bei niedrigen Drehzahlen erfolgte die Zündung später, bei höheren früher. Diese robuste, wartungsarme Technik war besonders in den 1920er bis 1950er Jahren bei Außenbordmotoren und kleineren Schiffsdieseln verbreitet.



