Ein Viertakt-Dieselmotor durchläuft pro Arbeitszyklus vier Kolbenhübe: Ansaugen von Luft, Verdichten auf hohen Druck und Temperatur, Arbeiten durch Selbstzündung des eingespritzten Kraftstoffs und Ausstoßen der Abgase. Diese 1892 von Rudolf Diesel entwickelte Technologie etablierte sich in der Schifffahrt ab den 1920er Jahren als zuverlässige Alternative zu Dampfmaschinen, da Dieselkraftstoff energiereicher und sicherer zu lagern war als Kohle oder Schweröl. Viertakt-Dieselmotoren zeichnen sich durch ihren hohen Wirkungsgrad, niedrigen Kraftstoffverbrauch und ihre Robustheit aus, weshalb sie heute noch in modernen Motorschiffen und Yachten dominieren.



