Roth-Büchner GmbH Seitenbordmotor Rotbart 86

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    Roth-Büchner GmbH Seitenbordmotor Rotbart 86, Bauzeit ab 1931.

    Hersteller: Roth-Büchner GmbH. Modell: Rotbart 86. Bauzeit: 1931. Hubraum (ccm): 86. Leistung (PS): 0.98. Umdrehungen: 2000. Zylinder: 1. Bohrung (mm): 48. Hub (mm): 48. Gewicht (kg): 9.

    Der „ROTBART“ Seitenbordmotor 86 ist die kleinste und in der Unterhaltung die sparsamste der drei von Roth-Büchner GmbH gebauten Maschinen. Die bei allen Verbrennungsmotoren unvermeidlichen Betriebsnachteile (Lärm, Erschütterungen) ließen sich hier ganz besonders stark herabdrücken. Daher kommt diese fein ausgeglichene und sehr leise laufende Tulpe in erster Linie für leichte Faltboote in Frage, doch ist sie immerhin auch für Paddel-, Ruder-, und Segelboote (bis 20 qm Segel und bis 40 cm Freibordhöhe) noch stark genug, sofern nur Seen und Flüsse mit geringer Strömung befahren werden sollen.

    Die gesicherte Welle ist mit der Schraube durch einen Abschersplint verbunden, der beim Auffahren abreißt und die Schraube vor Beschädigung schützt.
    Die Betriebskosten für diesen Motor betragen nur etwa RM 0,20 die Stunde.

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    Mein Name ist Detlev Pickert, geboren 1957 in Berlin-Zehlendorf. Als Gründer und Webmaster von Klassik-Boote.de widme ich mich mit großer Leidenschaft dem kulturellen Erbe des Wassersports. In den späten 1970er Jahren, während meiner Tätigkeit im Großkauf am Saatwinkler Damm, beobachtete ich fasziniert die Testfahrten von Dieter König und seinem Team. Diese Begegnungen weckten in mir eine tiefe Begeisterung für die Geschichte der Boote – ihre Herkunft, ihre Besitzer, ihre Erlebnisse. Es ist diese „Provenienz“, die einem Boot seine Seele verleiht. Seitdem habe ich hunderte Interviews mit Bootsbauern, Werftbesitzern und Motorenschlossern geführt und in Archiven, Bibliotheken und Fachmagazinen recherchiert. So entstand ein umfangreiches Wissen, das ich nun – nach einer längeren Pause – Stück für Stück auf dieser Plattform veröffentliche. Jede Geschichte bleibt offen, denn täglich kommen neue Erkenntnisse hinzu. Ich bin kein studierter Germanist oder Journalist. Ich schreibe so, wie ich denke und fühle – authentisch, direkt und mit Herzblut. Wer sich davon angesprochen fühlt, ist herzlich eingeladen, mitzulesen, mitzudenken und vielleicht sogar einen virtuellen Kaffee über den Spendenknopf auszugeben. Vielen Dank für Eure Unterstützung und Euer Interesse an der faszinierenden Welt klassischer Boote.