Start Zündkerze Bosch W 95 T1

    Zündkerze Bosch W 95 T1

    0
    0
    Home / Glossar / Zündkerze Bosch W 95 T1

    Zündkerze Bosch W 95 T1 – Historischer Bootsmotor

    Anschlussterminal

    Isolator

    Gehäuse

    Gewinde M14

    Mittelelektrode

    Masseelektrode

    Funkenstrecke

    Technische Daten: Gewinde: M14 x 1,25 Schlüsselweite: 20,8mm Wärmewert: 95 Elektrodenabstand: 0,5-0,6mm Verwendung: Bootsmotoren

    Klassische Zündkerze für niedrigtourige Schiffsmotoren (1950er-1970er Jahre)

    Die Bosch W 95 T1 ist eine Zündkerze mit mittlerem Wärmewert (95), die speziell für Marine-Anwendungen entwickelt wurde – das „T1“ kennzeichnet die wasserdichte Ausführung mit verbesserter Korrosionsbeständigkeit. Diese robuste Kerze kam hauptsächlich in Bootsmotoren der 1960er bis 1980er Jahre zum Einsatz, wo sie den harschen Bedingungen der Seefahrt mit Salzwasser und hoher Luftfeuchtigkeit standhalten musste. Heute ist sie ein begehrtes Ersatzteil für die Restaurierung klassischer Bootsmotoren von Herstellern wie Volvo Penta, Mercruiser oder OMC.

    Vorheriger ArtikelSchwungrad-Magnetzündung
    Nächster ArtikelAus Eisenblech und feuerverzinkt
    webmaster
    Mein Name ist Detlev Pickert, geboren 1957 in Berlin-Zehlendorf. Als Gründer und Webmaster von Klassik-Boote.de widme ich mich mit großer Leidenschaft dem kulturellen Erbe des Wassersports. In den späten 1970er Jahren, während meiner Tätigkeit im Großkauf am Saatwinkler Damm, beobachtete ich fasziniert die Testfahrten von Dieter König und seinem Team. Diese Begegnungen weckten in mir eine tiefe Begeisterung für die Geschichte der Boote – ihre Herkunft, ihre Besitzer, ihre Erlebnisse. Es ist diese „Provenienz“, die einem Boot seine Seele verleiht. Seitdem habe ich hunderte Interviews mit Bootsbauern, Werftbesitzern und Motorenschlossern geführt und in Archiven, Bibliotheken und Fachmagazinen recherchiert. So entstand ein umfangreiches Wissen, das ich nun – nach einer längeren Pause – Stück für Stück auf dieser Plattform veröffentliche. Jede Geschichte bleibt offen, denn täglich kommen neue Erkenntnisse hinzu. Ich bin kein studierter Germanist oder Journalist. Ich schreibe so, wie ich denke und fühle – authentisch, direkt und mit Herzblut. Wer sich davon angesprochen fühlt, ist herzlich eingeladen, mitzulesen, mitzudenken und vielleicht sogar einen virtuellen Kaffee über den Spendenknopf auszugeben. Vielen Dank für Eure Unterstützung und Euer Interesse an der faszinierenden Welt klassischer Boote.