Onassis – Herr auf allen Meeren

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    Onassis - Herr auf allen Meeren - Joachim Joesten - 1956
    Onassis - Herr auf allen Meeren - Joachim Joesten - 1956

    Vorwort

    Onassis, Herr auf allen Meeren

    Die erregende Lebensgeschichte des Griechen Aristoteles Sokrates Onassis übertrifft an Spannung jeden Roman, weil sie sich mitten unter uns abspielt und uns als Kinder der Zeit deshalb unmittelbar berührt. Vor kaum drei Jahrzehnten mußte Onassis fast mittellos aus Smyrna vor den Türken fliehen, und heute ist er der mächtigste und reichste Privat-Schiffseigner der Welt, ein Mensch, der bei Freund und Feind von sich reden macht, weil er es sich leisten kann, der Welt Trotz zu bieten. Sein Vermögen wird heute auf über 350 Millionen Dollar geschätzt. Immer wieder sind die Spalten der Zeitungen angefüllt von seinen Plänen und Taten, und dabei ist er heute schon fast legendäre Gestalt kaum fünfzigjährig. Die Stationen dieses unwahrscheinlichen Aufstiegs umfinden in verwirrender Fülle sich widersprechender Einzelheiten wie eine Sage an. In Argentinien legt Onassis den Grundstein zu seinem Vermögen durch den Tabakhandel, doch bald verlegt er seine Tätigkeit auf die Weltmeere; er wird zum Schöpfer einer riesigen Tankerflotte; er scheut nicht davor zurück, sich mit Walfang zu befassen, wobei die Peruaner seine Flotte kapern; er schließt den viel angefeindeten Vertrag mit Saudi-Arabien, und er erwirbt sich halb Monte Carlo. Seine Luxusyacht „Christina“ aber wird ihm zum Refugium, auf dem er als rastloser Geist stets von neuem nach Möglichkeiten wirtschaftlicher Betätigung sucht. Sicher liegt das Geheimnis seines Erfolges im blitzschnellen Erfassen von Chancen und in ihrer raschen und zielbewußten Verwirklichung. Noch steht Onassis mitten im wirtschaftlichen Kampf, der ihm zum eigentlichen Lebensmotor wurde, weil er darin den Sinn seines Daseins zu erkennen glaubt.

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    Mein Name ist Detlev Pickert, geboren 1957 in Berlin-Zehlendorf. Als Gründer und Webmaster von Klassik-Boote.de widme ich mich mit großer Leidenschaft dem kulturellen Erbe des Wassersports. In den späten 1970er Jahren, während meiner Tätigkeit im Großkauf am Saatwinkler Damm, beobachtete ich fasziniert die Testfahrten von Dieter König und seinem Team. Diese Begegnungen weckten in mir eine tiefe Begeisterung für die Geschichte der Boote – ihre Herkunft, ihre Besitzer, ihre Erlebnisse. Es ist diese „Provenienz“, die einem Boot seine Seele verleiht. Seitdem habe ich hunderte Interviews mit Bootsbauern, Werftbesitzern und Motorenschlossern geführt und in Archiven, Bibliotheken und Fachmagazinen recherchiert. So entstand ein umfangreiches Wissen, das ich nun – nach einer längeren Pause – Stück für Stück auf dieser Plattform veröffentliche. Jede Geschichte bleibt offen, denn täglich kommen neue Erkenntnisse hinzu. Ich bin kein studierter Germanist oder Journalist. Ich schreibe so, wie ich denke und fühle – authentisch, direkt und mit Herzblut. Wer sich davon angesprochen fühlt, ist herzlich eingeladen, mitzulesen, mitzudenken und vielleicht sogar einen virtuellen Kaffee über den Spendenknopf auszugeben. Vielen Dank für Eure Unterstützung und Euer Interesse an der faszinierenden Welt klassischer Boote.