Autoboot 9,0 m

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    Baltic - Ernst Riss - VEB Yachtwerft 1972
    Baltic - Ernst Riss - VEB Yachtwerft 1972

    Motorboote Schnellboot – Autoboot Autoboot 9,0 m.

    Bootsart: Motorboote. Bauform: Schnellboot – Autoboot. Konstrukteur: Karl Marconi. Werft: Yachtwerft K. Mathan. Laenge (m): 9.

    Ein in Linienführung und Form äußerst rassiges Fahrzeug,
    welches sich in den letzten Jahren sehr viele Freunde erworben hat.

    Bootsrumpf:

    Der Bootsrumpf wird in Größen von 6 – 10 m aus hochwertigem SM. Schiffbaustahl angefertigt. Die Außenhaut, 2 mm stark, wird mit Spanten aus Winkeleisen, Kiel und Steven aus Flacheisen fest vernietet.

    Das Deck wird in schmalen Planken aus Oregonpine verlegt. Schandeck, Fischung, Schotten und innere Einrichtung bestehen aus Mahagoni. Der Fußboden aus astreiner Kiefer erhält Linoleumauflage mit Messingeinfassung.

    Die Steuerung erfolgt mittels Autohandrad, wie auch bei meinen sämtlichen Autobootstypen.

    Maschinenanlage:

    Maschinenanlage je nach der geforderten Geschwindigkeit, mit Licht und Startanlage. Fallbenzintank mit zirka 80 Liter Inhalt.

    Zubehör:

    4 auf Federn gepolsterte Ledersitze, Beschläge und Positionslampen aus Rotguß oder Messing verchromt, 1 Boschhorn, 1 Einsteigtreppe, 1 Bootshaken, 2 Flaggenstöcke, 2 Anlegetaue, 2 Fender, Motorenwerkzeug, Klappverdeck mit Seitenteilen und Schutzhülle, 1 Plan über das ganze Boot.

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    Mein Name ist Detlev Pickert, geboren 1957 in Berlin-Zehlendorf. Als Gründer und Webmaster von Klassik-Boote.de widme ich mich mit großer Leidenschaft dem kulturellen Erbe des Wassersports. In den späten 1970er Jahren, während meiner Tätigkeit im Großkauf am Saatwinkler Damm, beobachtete ich fasziniert die Testfahrten von Dieter König und seinem Team. Diese Begegnungen weckten in mir eine tiefe Begeisterung für die Geschichte der Boote – ihre Herkunft, ihre Besitzer, ihre Erlebnisse. Es ist diese „Provenienz“, die einem Boot seine Seele verleiht. Seitdem habe ich hunderte Interviews mit Bootsbauern, Werftbesitzern und Motorenschlossern geführt und in Archiven, Bibliotheken und Fachmagazinen recherchiert. So entstand ein umfangreiches Wissen, das ich nun – nach einer längeren Pause – Stück für Stück auf dieser Plattform veröffentliche. Jede Geschichte bleibt offen, denn täglich kommen neue Erkenntnisse hinzu. Ich bin kein studierter Germanist oder Journalist. Ich schreibe so, wie ich denke und fühle – authentisch, direkt und mit Herzblut. Wer sich davon angesprochen fühlt, ist herzlich eingeladen, mitzulesen, mitzudenken und vielleicht sogar einen virtuellen Kaffee über den Spendenknopf auszugeben. Vielen Dank für Eure Unterstützung und Euer Interesse an der faszinierenden Welt klassischer Boote.