VEB Berliner Vergaser- und Filterwerke Außenborder Heckmotor HB 250 „Forelle“

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    VEB Berliner Vergaser- und Filterwerke Außenborder Heckmotor HB 250 "Forelle", Bauzeit ab 1960.

    Hersteller: VEB Berliner Vergaser- und Filterwerke. Modell: Heckmotor HB 250 "Forelle". Bauzeit: 1960. Hubraum (ccm): 248. Leistung (PS): 12. Umdrehungen: 4500. Zylinder: 2. Bohrung (mm): 54. Hub (mm): 54. Gewicht (kg): 33.

    Der wohlgeformte Zweizylindermotor eignet sich vorzüglich für leichtere und mittlere Gleitboote. Der Außenbordmotor „Forelle“ zeichnet sich durch gute Manöverierfähigkeit und leichten Start aus. Zwei Vergaser geben dem Motor ein hohes Anzugsmoment. Das Getriebe ist für Vorwärts- und Rückwärtsgang ausgelegt. Mit Hilfe der eingebauten Exenterpumpe wird der Motor selbst bei langanhaltender Langsamfahrt ausreichend gekühlt. Eine Drucktankanlage fördert den Kraftstoff aus einem separaten Tank zum Motor.

    Der Motor wird mit automatischem Handstarter angeworfen. Die schallgedämpfende Polyester-Haube und der Unterwasserauspuff sorgen für ein geräuscharmes Fahrvergnügen.

    In der Standardausführung ist die Steuerpinne enthalten. Die Fernbedienung wird auf Wunsch geliefert – der Anschluss ist dafür vorgesehen.

    Die Geschwindigkeit ist beachtlich: Je nach Belastung und Bootsform können Gleitboote etwa 30 Km/h erreichen, zweisitzige Gleitboote bis zu 36 Km/h.

    Berlin im Januar 2009 (dp)

    Informationen: ehem. VEB Motoren- und Maschinenbau Berlin

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    Mein Name ist Detlev Pickert, geboren 1957 in Berlin-Zehlendorf. Als Gründer und Webmaster von Klassik-Boote.de widme ich mich mit großer Leidenschaft dem kulturellen Erbe des Wassersports. In den späten 1970er Jahren, während meiner Tätigkeit im Großkauf am Saatwinkler Damm, beobachtete ich fasziniert die Testfahrten von Dieter König und seinem Team. Diese Begegnungen weckten in mir eine tiefe Begeisterung für die Geschichte der Boote – ihre Herkunft, ihre Besitzer, ihre Erlebnisse. Es ist diese „Provenienz“, die einem Boot seine Seele verleiht. Seitdem habe ich hunderte Interviews mit Bootsbauern, Werftbesitzern und Motorenschlossern geführt und in Archiven, Bibliotheken und Fachmagazinen recherchiert. So entstand ein umfangreiches Wissen, das ich nun – nach einer längeren Pause – Stück für Stück auf dieser Plattform veröffentliche. Jede Geschichte bleibt offen, denn täglich kommen neue Erkenntnisse hinzu. Ich bin kein studierter Germanist oder Journalist. Ich schreibe so, wie ich denke und fühle – authentisch, direkt und mit Herzblut. Wer sich davon angesprochen fühlt, ist herzlich eingeladen, mitzulesen, mitzudenken und vielleicht sogar einen virtuellen Kaffee über den Spendenknopf auszugeben. Vielen Dank für Eure Unterstützung und Euer Interesse an der faszinierenden Welt klassischer Boote.