W. Poppe AG Kiel Außenborder Libelle III

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    W. Poppe AG Kiel Außenborder Libelle III, Bauzeit ab 1929.

    Hersteller: W. Poppe AG Kiel. Modell: Libelle III. Bauzeit: 1929. Leistung (PS): 4.5. Umdrehungen: 2500. Zylinder: 2. Bohrung (mm): 52. Hub (mm): 38. Gewicht (kg): 22.

    Diese Zweizylinder-Maschine arbeitet im Zweitakt, hat einen Schwungrad – Magneten und Zündverstellung. Sie ist in ihrer äußerst soliden Konstruktion der Libelle II nachgebildet und wohl die vollkommenste Maschine ihrer Klasse. Sie wird überall da zu bevorzugen sein, wo es sich um das
    größere Fahrzeug und schwere Stromaufwärtsfahrt handelt. Durch eine Dreiflügel-Schraube ist die Angriffsfläche äußerst kraftvoll gestaltet und damit eine große Fahrtleistung gesichert. Wir empfehlen, sich den Motor vorführen zu lassen, dann ergibt sich alles Weitere von selbst.

    GARANTIE
    Alle Maschinen werden, bevor sie das Werk verlassen, auf Betriebssicherheit und einwandfreie Funktion kritisch geprüft. Wir übernehmen für die Eignung des Materials sowie unbedingte Solidität der Arbeit eine Garantie in der Weise, daß wir innerhalb 12 Monaten, vom Tage der Lieferung gerechnet, alle etwa fehlerhaften Teile ersetzen und die darauf zurückzuführenden Störungen
    beseitigen, soweit die Maschine frei an unser Werk eingesandt wird. Alle Ersatzteile halten wir zur sofortigen Lieferung am Lager.

    Preis: 540,- RM

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    Mein Name ist Detlev Pickert, geboren 1957 in Berlin-Zehlendorf. Als Gründer und Webmaster von Klassik-Boote.de widme ich mich mit großer Leidenschaft dem kulturellen Erbe des Wassersports. In den späten 1970er Jahren, während meiner Tätigkeit im Großkauf am Saatwinkler Damm, beobachtete ich fasziniert die Testfahrten von Dieter König und seinem Team. Diese Begegnungen weckten in mir eine tiefe Begeisterung für die Geschichte der Boote – ihre Herkunft, ihre Besitzer, ihre Erlebnisse. Es ist diese „Provenienz“, die einem Boot seine Seele verleiht. Seitdem habe ich hunderte Interviews mit Bootsbauern, Werftbesitzern und Motorenschlossern geführt und in Archiven, Bibliotheken und Fachmagazinen recherchiert. So entstand ein umfangreiches Wissen, das ich nun – nach einer längeren Pause – Stück für Stück auf dieser Plattform veröffentliche. Jede Geschichte bleibt offen, denn täglich kommen neue Erkenntnisse hinzu. Ich bin kein studierter Germanist oder Journalist. Ich schreibe so, wie ich denke und fühle – authentisch, direkt und mit Herzblut. Wer sich davon angesprochen fühlt, ist herzlich eingeladen, mitzulesen, mitzudenken und vielleicht sogar einen virtuellen Kaffee über den Spendenknopf auszugeben. Vielen Dank für Eure Unterstützung und Euer Interesse an der faszinierenden Welt klassischer Boote.